In der Architektur geht es im Wesentlichen um eine Idee, um einen Einfall, der sich im Entwurfsprozess erst entwickelt und schließlich manifestiert. Die Elemente der Idee bewegen sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens der drei Grundkomponenten der vitruvianischen Trias von Firmitas (Konstruktion), Utilitas (Funktion) und Venustas (Form/Schönheit).
Unsere Bauten sind durch sorgfältige Wahl der Materialien, handwerkliche Präzision und eine klare Formensprache ohne selbstgefällige Inszenierungen gekennzeichnet. Funktionale, an den Bedürfnissen der Auftraggeber orientierte Raumlösungen werden angestrebt und gemeinsam mit dem Bauherren erarbeitet. Von kommunalen Bauvorhaben, Büro- und Geschäftsgebäuden über Um- und Neugestaltungen privater Wohnbauten bis hin zu temporärer Architektur. Als Nah- und Fernversorger einer architektonischen Zeitgenossenschaft lassen wir uns präzise, behutsam und geduldig auf das Gegebene ein und suchen die an die Wurzeln gehende Auseinandersetzung mit den politischen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen unseres Planens. Die Qualitätssicherung von Entscheidungsprozessen in Kommunen und Organisationen ist uns ein großes Anliegen. Kurz: Wir übernehmen Verantwortung für die Baukultur vor Ort.
Die Modelle werden von Hendrick und Carsten persönlich gebaut und mit einfachsten Mitteln mit der Hand aus dem Karton geschnitzt. „Dies ist für uns der bedeutendste Arbeitsschritt für die Entwurfsidee“.
Der Modellbau, der bei unserer Arbeitsweise ein entscheidender Schritt innerhalb des Entwurfsprozesses darstellt, kommt bereits im Anfangsstadium der Entwurfsarbeit zum Tragen. Das Modell macht die Idee überprüfbar und beeinflusst wiederum den Entstehungsprozess. Der zukünftige Bauherr kann anhand des Modells das Gebäude im wahrsten Sinn des Wortes „begreifen“, und sich so ein eindeutiges Bild über die gemeinsame Bauaufgabe machen. Oft ist es „Liebe auf den ersten Blick“ und er möchte das Modell nicht mehr aus der Hand geben.
Die Modelle werden von Hendrick und Carsten persönlich gebaut und mit einfachsten Mitteln mit der Hand aus dem Karton geschnitzt. „Dies ist für uns der bedeutendste Arbeitsschritt für die Entwurfsidee“.
Der Modellbau, der bei unserer Arbeitsweise ein entscheidender Schritt innerhalb des Entwurfsprozesses darstellt, kommt bereits im Anfangsstadium der Entwurfsarbeit zum Tragen. Das Modell macht die Idee überprüfbar und beeinflusst wiederum den Entstehungsprozess. Der zukünftige Bauherr kann anhand des Modells das Gebäude im wahrsten Sinn des Wortes „begreifen“, und sich so ein eindeutiges Bild über die gemeinsame Bauaufgabe machen. Oft ist es „Liebe auf den ersten Blick“ und er möchte das Modell nicht mehr aus der Hand geben.
Entwerfen und Gestalten in der Alpenfurche
Nach fast 12-jähriger Tätigkeit als freischaffende Architekten präsentieren Hendrick und Carsten Innerhofer zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit eine Auswahl ihres bisherigen Schaffens in Form einer Buchpräsentation und einer umfassenden Ausstellung. Die Architektenbrüder, die beide bei Professor Lackner in Innsbruck studiert und gearbeitet haben, sind bekannt für ihre signifikanten und zeichenhaften Bauten. Ihr erstes Buch „Entwerfen und Gestalten in der Alpenfurche“ zeigt einen Querschnitt ihrer Arbeit über die letzten 12 Jahre und macht klar, dass Architektur im Alpenraum entgegen der teilweise kargen und zerklüfteten Landschaft einen Gegenpol durch vielfältige, lebensbejahende „Eingriffe“ schaffen kann. Das vielfältige Werk der beiden Architekten tritt gegen die vorherrschende Einfalt der Baukultur im Alpenraum auf und stellt glaubhaft dar, was Architektur wirklich sein könnte.
(Copyright 2012 by Innerhofer oder Innerhofer Architekten)
Unsere Philosophie
architekturphilosophie
architektur-philosophie
In der Architektur geht es im Wesentlichen um eine Idee, um einen Einfall, der sich im Entwurfsprozess erst entwickelt und schließlich manifestiert. Die Elemente der Idee bewegen sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens der drei Grundkomponenten der vitruvianischen Trias von Firmitas (Konstruktion), Utilitas (Funktion) und Venustas (Form/Schönheit).
Die Grundelemente
Der Entwurfsaufgabe entsprechend, werden das Verhältnis und der Schwerpunkt in Bezug auf die Grundelemente ausgelotet und aufeinander abgestimmt. Immer wieder hat es in der Geschichte der Architektur den Versuch gegeben, eines dieser Elemente zu bevorzugen – Funktionalismus, Formalismus, Konstruktivismus – diese Stilrichtungen weisen auf das Ungleichgewicht der Begrifflichkeiten hin. Wir streben danach, diese drei Komponenten in Einklag mit den Wünschen und Visionen unserer Bauherrn zu bringen, Lebensräume neu zu entwickeln und zu definieren.
Einfühlungsvermögen
Einfühlungs-vermögen
Je nach Bauaufgabe versuchen wir, uns in unsere Bauherrn hineinzuversetzen, Träume zu erkennen und in intelligenter Weise zu interpretieren – lebensbejahend soll der Ausdruck nach innen und außen sein – lustvoll, einladend, schutzgebend und befreiend! Unsere Landschaft im Alpenraum verlangt oft nach vielfältigen Lösungen, wenn es ums Bauen geht. Jede Bauaufgabe birgt die Chance, etwas Einzigartiges und Unverwechselbares gemeinsam mit dem Bauherrn zu entwickeln. Alle Parameter sollten hier Einfluss auf den Entwurf nehmen: Standort, umgebende Struktur, landschaftliche Besonderheiten.
Das Entwurfskonzept
Im Zentrum steht der gestalterische Akt, das Erfinden eines neuen Raumgefühls, welches sich nach außen auch manchmal durch eine expressive Formensprache artikuliert. Sowohl der Funktionalismus als auch der Formalismus sind Irrwege. Die Bedeutung des Bauens in Bezug auf das Wohnen und den „Lebensraum“ liegt seither darin, den Menschen und seine Lebensinhalte vor klimatischen Bedingungen der Umwelt zu schützen, Lebensräume zu definieren, und Intim – und Privatsphäre zu ermöglichen, sowie Kälte und Destruktion auszusperren.
anspruch
Darüber hinaus muss Architektur ganz besonders in unserer Zeit transparent, offen und einladend sein, um Gemeinschaft und Kommunikation zu fördern. Anspruchsvolle Architektur tut dies in ästhetischer und emotionaler Art und Weise und dient somit den Menschen. Sie war immer ein Spiegel der jeweiligen Gesellschaft, gebunden an Ökonomie, Technik sowie politische und soziale Bedingungen der kulturellen Entwicklung.
aufgabe
Jedoch sollte Architektur darüber hinaus zur Freude und Kultivierung der Umwelt beitragen. Sie ist mehr als die Erfüllung eines Raum –und Funktionsprogrammes, mehr als die Erfüllung energetischer Kennwerte, mehr als die Verwendung zeitgemäßer Architekturelemente. Sie ist eine intelligente und gekonnte Verschmelzung von Ästhetik, Funktion und Konstruktion.
Unsere Philosophie
Architekturphilosophie
In der Architektur geht es im Wesentlichen um eine Idee, um einen Einfall, der sich im Entwurfsprozess erst entwickelt und schließlich manifestiert. Die Elemente der Idee bewegen sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens der drei Grundkomponenten der vitruvianischen Trias von Firmitas (Konstruktion), Utilitas (Funktion) und Venustas (Form/Schönheit).
Die Grundelemente
Der Entwurfsaufgabe entsprechend, werden das Verhältnis und der Schwerpunkt in Bezug auf die Grundelemente ausgelotet und aufeinander abgestimmt. Immer wieder hat es in der Geschichte der Architektur den Versuch gegeben, eines dieser Elemente zu bevorzugen – Funktionalismus, Formalismus, Konstruktivismus – diese Stilrichtungen weisen auf das Ungleichgewicht der Begrifflichkeiten hin. Wir streben danach, diese drei Komponenten in Einklag mit den Wünschen und Visionen unserer Bauherrn zu bringen, Lebensräume neu zu entwickeln und zu definieren.
Einfühlungsvermögen
Je nach Bauaufgabe versuchen wir, uns in unsere Bauherrn hineinzuversetzen, Träume zu erkennen und in intelligenter Weise zu interpretieren – lebensbejahend soll der Ausdruck nach innen und außen sein – lustvoll, einladend, schutzgebend und befreiend! Unsere Landschaft im Alpenraum verlangt oft nach vielfältigen Lösungen, wenn es ums Bauen geht. Jede Bauaufgabe birgt die Chance, etwas Einzigartiges und Unverwechselbares gemeinsam mit dem Bauherrn zu entwickeln. Alle Parameter sollten hier Einfluss auf den Entwurf nehmen: Standort, umgebende Struktur, landschaftliche Besonderheiten.
Das Entwurfskonzept
Im Zentrum steht der gestalterische Akt, das Erfinden eines neuen Raumgefühls, welches sich nach außen auch manchmal durch eine expressive Formensprache artikuliert. Sowohl der Funktionalismus als auch der Formalismus sind Irrwege. Die Bedeutung des Bauens in Bezug auf das Wohnen und den „Lebensraum“ liegt seither darin, den Menschen und seine Lebensinhalte vor klimatischen Bedingungen der Umwelt zu schützen, Lebensräume zu definieren, und Intim – und Privatsphäre zu ermöglichen, sowie Kälte und Destruktion auszusperren.
Anspruch
Darüber hinaus muss Architektur ganz besonders in unserer Zeit transparent, offen und einladend sein, um Gemeinschaft und Kommunikation zu fördern. Anspruchsvolle Architektur tut dies in ästhetischer und emotionaler Art und Weise und dient somit den Menschen. Sie war immer ein Spiegel der jeweiligen Gesellschaft, gebunden an Ökonomie, Technik sowie politische und soziale Bedingungen der kulturellen Entwicklung.
Aufgabe
Jedoch sollte Architektur darüber hinaus zur Freude und Kultivierung der Umwelt beitragen. Sie ist mehr als die Erfüllung eines Raum –und Funktionsprogrammes, mehr als die Erfüllung energetischer Kennwerte, mehr als die Verwendung zeitgemäßer Architekturelemente. Sie ist eine intelligente und gekonnte Verschmelzung von Ästhetik, Funktion und Konstruktion.